Vita

Tatjana Conrad


Tatjana Conrad wurde in Heidelberg geboren und erhielt mit 14 Jahren erste Gesangsanleitung im St. Michaelis-Chor Hamburg sowie bei den Hamburger Alsterspatzen. Ihr Gesangsstudium führte sie nach Yerevan in Armenien, wo sie als Stipendiatin an der Staatlichen Hochschule für Musik „Komitas“ den „Master of Arts“ erwarb. Daran schloss sich ein Semester am Opernstudio der Hochschule an.

Bereits während des Aufbaustudiums Konzertexamen II an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, Klasse Prof. W. Wild, debütierte sie am Staatstheater Cottbus, worauf zwischen 2004 und 2008 zahlreiche Gastengagements und Konzerte an verschiedenen Theatern und bei Opern-Festspielen u. a. in Hamburg, Stralsund, Eggenfelden und Sondershausen folgten.

Von 2006 bis 2008 sang Tatjana Conrad regelmäßig im Großen Saal der Laiszhalle in Hamburg und wirkte bei Live-Übertragungen von NDR 90, 3 im Rahmen ihres  freien Engagements beim Hamburger Volkstheater mit. Von 2008 bis 2012 war Solistin am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz, worauf sich die selbstgewählte Freiberuflichkeit anschloss. 

2006 war Tatjana Conrad Finalistin des Operettenwettbewerbs „Robert Stolz“ in Hamburg und Stipendiatin des Richard – Wagner – Verbandes Bayreuth. Seitdem sang sie regelmäßig im Rahmen der Festspielkonzertreihe im Richard – Wagner – Museum in Bayreuth bis zu dessen vorübergehender Schließung. 2008 gestaltete sie dort beim Festakt zum 125. Todestag Richard Wagners „Wesendonck-Lieder“, 2009 Mahlers „Wunderhorn – Lieder“, begleitet von Daniel Inbal am Flügel und 2010 folgte ein Liederabend „Verdi zu Gast bei Wagner“ mit Semion Skigin am Flügel, welcher 2013 zum Doppel-Jubiläum der beiden Titanen auf CD erscheinen wird.

Bei ihrer regen Konzerttätigkeit in Europa, Armenien und Russland kann die vielseitige Sängerin auf ein facettenreiches Repertoire zurückgreifen, welches dem Chanson ebenso Rechnung trägt wie dem Kunstlied, der Opern- und Operettenarie und dem geistlichen Repertoire. 

Die Beherrschung von fünf Fremdsprachen erlaubt ihr dabei den unmittelbaren Zugang zum vertonten Wort in der nahezu gesamten europäischen Musik.

2010 debütierte sie von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert als „Carmen“ in der gleichnamigen Oper von George Bizet und 2011 folgte ihr Debut als „Donna Elvira“ in Mozarts „Don Giovanni“. 2012 ist sie u. a. als „Hänsel“, „Orlovsky“ und als "Rößlwirtin" zu sehen und zu hören.