Highlights


„VW – Verdi zu Gast bei Wagner!“ ...

 

Historische Begegnung in Wahnfried

„Es wäre schön gewesen: Richard Wagner und Giuseppe Verdi kennen sich, regen sich gegenseitig an. Doch dem war nicht so (...)

Die posthume - zumindest musikalische - Versöhnung wurde dann aber propt eingeläutet und von der Mezzosopranistin Tatjana Conrad und ihrem Klavierbegleiter Semion Skigin mit einer geschickt gewählten Auswahl aus dem Lied- und Klavierschaffen der beiden Operngiganten an diesem Abend vollzogen.(...) Auch sonst erwies Skigin sich als versierter Spieler, der auf alle Fein- und Freiheiten im musikalischen Ausdruck der Sängerin feinfühlig reagierte. Diese stellte sich in den ersten drei Liedern "Deh, pietoso, o addolorata", "Perduta ho la pace" und "More Elisa" als eine zunächst zurückhaltende, dann mehr und mehr die schönen Kantilenen ausgestaltende und erfüllende Interpretin vor. Ihr stark alt-gefärbter Mezzosopran schien für dererlei Musik überaus geeignet, zumal sie auch mit einer sehr schön geführten italienischen Aussprache den jeweiligen Textinhalt unterstreichen konnte. Auch im zweiten Teil (...) bewies Tatjana Conrad erneut hohe Gestaltungsqualitäten.(...) Man hatte (...) das Gefühl, einen großen Musikabend mit symbolhaftem Charakter erlebt zu haben. Zwei quirlig-spritzige Zugaben, eines der französischen Lieder von Wagner und von Verdi das "Pieta, Signor" wurden von dem zahlreich erschienenen Publikum dankbar und begeistert aufgenommen.“

16. August 2010 "Verdi zu Gast bei Wagner", Soirée Tatjana Conrad und Semion Skigin: Lieder von Wagner und Verdi Wolfram Graf, Nordbayerischer Kurier, 19. August 2010


„Wollt' ihr einen Star seh'n, seht mich an! - Zarah Leander in Schatten und Licht ...

 

Das Leben der Diva in Wort und Klang von und mit „Duo InterMezzo!“ Regie: Philip Lüsebrinck Idee und Buch: Tatjana Conrad Tatjana Conrad als Zarah Leander und David Grant als Arne Hülphers Presse:

Zarah Leander. Mythos. Diva. Täterin? Opfer?

Wir haben es uns nicht leicht gemacht und laden Sie ein, diesen Fragen gemeinsam auf den Grund zu gehen und zu wagen, am Ende vielleicht keine Antwort, so doch ein wenig mehr Verständnis für den großen Stern am Himmel des Dritten Reichs zu erlangen, ohne sich dabei der Trübsal hingeben zu müssen – ganz im Gegenteil: wir möchten Ihnen erzählen, in Wort und Klang, wie diese Frau ihr Publikum in Bann gezogen hat und wünschen uns, dass ihr Humor, Witz, Charme und ihre Klugheit auch ein wenig Schatten und Licht auf unseren Abend werfen mögen...

Ohrwurm-Garanten wie „Eine Frau wird erst schön durch die Liebe“ und „Yes, Sir!“ sorgen ebenso für „Ufa-Nostalgie“ wie der „Waldemar mit dem schwarzen Haar“ - die Evergreens „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“, „Ich steh' im Regen“ und “Sag' mir nicht Adieu“ dürfen natürlich genauso wenig fehlen wie einige Raritäten, deren Notenmaterial über erstaunliche Wege und „glückliche Fügung“ aus dem „Kollegen-Himmel“ fielen (wir danken an dieser Stelle!)...wußten Sie zum Beispiel, dass die Leander das berühmte „Yesterday“ der Beatles genauso auf Vinyl bannte wie die Arie des unglücklichen Orpheus von Gluck, der sich zum Wehe seiner Geliebten leider nicht beherrschen konnte?

Dies und einiges darin, darüber und darunter erwartet Sie an diesem Abend, der sein soll wie der musikalische „Rote Teppich“, auf dem die Erinnerung an Zarah Leander zu und in Ihnen empor steigen kann...


„Hayastan!“ ...

 

Eine musikalisch-literarische Hommage an Armenien mit Gedichten, Volksliedern und zeitgenössischem Lied- und Operngut des kleinen großen Volks... Premiere: 2013