Viel Beifall für "Fledermaus" am Winterstein-Theater

Erzgebirgern gelingt spritzige wie sehenswerte Variante des Strauß-Operetten-Hits auf sängerischer Höhe

"Da war dann auch so manche Bravournummer zu sehen, an darstellerischer Qualität mangelt es dem jetzigen Ensemble des Annaberger Theaters kaum, sängerisch waren sie ohnehin wieder alle auf der Höhe. Bettina Grothkopf bezauberte als charmante Rosalinde, Tatjana Conrad als burschikoser Prinz Orlofsky, beide auch apart ausgestattet (…)."


11. März 2012, „Die Fledermaus“, Eduard-von-Winterstein-Theater, Annaberg-Buchholz
Reinhold Lindner, „Freie Presse“, 13. März 2012


Konzertchor Winfridia mit neuen Klangqualitäten

Eindrucksvolle Aufführung sinfonischer Chorwerke von Brahms und Mahler

"(...) Die 5 Gedichte, die Gustav Mahler aus Friedrich Rückerts Zyklus "Kindertotenlieder" zur Vertonung ausgewählt hat, zählen zu den intimsten Beispielen seines lyrischen Schaffens. Und die Altistin Tatjana Conrad, die den heiklen Solopart sang, tat gut daran, sich zunächst mit verhaltener Expressivität in die schmerzvolle Welt dieser Trauerlieder zu versenken und ihren Reichtum an Klangfarben nur behutsam einzusetzen. Das Orchester tat es ähnlich, (...)
In der "Alt-Rhapsodie" hat Brahms drei Strophen eines Goethe-Gedichts verarbeitet, was oft als Spiegel seiner Alterseinsamkeit gedeutet worden ist. Die Solistin gab dieser Stimmung vielfach beredten Ausdruck. (...) Das war ein bedeutender Konzertabend, (...)"


03. März 2012, sinfonisches Konzert mit dem „Konzertchor Winfridia Fulda“,
begleitet von der „Erzgebirgischen Philharmonie Aue“ unter der Leitung von Carsten Rupp
Nikolaus Frey, „Fuldaer Zeitung“, 05. März 2012


Kinderstubenweihefestspiel

Zauberhafte Märchenoper „Hänsel und Gretel“ am Annaberger Theater

„Wir erlebten ein sehr spielfreudiges Duo, das auch im Abendsegen-Duett (u.a. „Abends, wenn ich schlafen geh...“) stimmlich überzeugte: Madelaine Vogt spielte und sang eine Gretel, an der man seine Freude haben konnte. Mit ihrem Bruder Hänsel (wunderbar burschikos Tatjana Conrad) ging es über Tische und Bänke mit teilweise artistischen Einlagen, zu denen auch noch mitunter in den höchsten Tönen gesungen werden musste. Tolle Leistungen von beiden, die zurecht zur Premiere mit Bravorufen und viel Applaus bedacht wurden!“


13. November 2011, „Hänsel und Gretel“, Eduard-von-Winterstein-Theater, Annaberg-Buchholz
Gotthard B. Schicker, „Erzgebirgstreff“, 14. November 2011



Schöne Stimmen für den guten Zweck

Annaberger Theater begeisterte mit italienischem Stiftungs-Konzert

„(...) Eine weitere Überraschung bot die Mezzosopranistin Tatjana Conrad mit der schwierigen Arie der Eboli aus Verdis „Don Carlos“ so wie der nicht weniger komplizierten Favoriten-Arie aus Donizettis gleichnamiger Oper. Mit viel Dramatik, wohlklingendem sonoren Stimmmaterial und einer gekonnten Abdunklung in den Höhen ersang sie sich souverän berechtigte Bravo-Rufe und viel Applaus vom begeisterten Publikum. Bedauerlich nur, dass sie demnächst unser Haus verlassen will. (...)“


06. Oktober 2011, Stiftungs-Konzert „ETHOS“ - Italienische Opern-Gala
Eduard-von-Winterstein-Theater, Annaberg-Buchholz
Gotthard B. Schicker, „Erzgebirgstreff“, 07. Oktober 2011


Verdiente Bravos

„Don Giovanni“ setzt am Annaberger Theater künstlerische Maßstäbe

„Mit Tatjana Conrad hörten wir eine große warme Stimme, die sowohl die Wut als auch die Überlegenheit der verlassenen Geliebten Donna Elvira in dramatischer Spielweise über die Rampe brachte.“
10. April 2011, „Don Giovanni“, Eduard-von-Winterstein-Theater, Annaberg-Buchholz
Gotthard B. Schicker, „Erzgebirgstreff“, 12. April 2011


„Don Giovanni“ begeistert Premierenpublikum

„(…) Was sind das für Frauen! Donna Elvira, eine großartige Liebende, von Giovanni entflammt bis zur völligen Selbstaufgabe, Tatjana Conrad geht mit dem leidenschaftlichen Ausdruck ihrer Stimme an die Grenzen. Und die Grenzen überschreitet diese Frau sowieso, sie will Giovanni vor dem Untergang bewahren (…) Sie (Bettina Grothkopf) wie die Conrad hätten die Ovationen mindest verdient, aber außergewöhnlichen Beifall hatten sie doch. (…)“


10. April 2011, „Don Giovanni“, Eduard-von-Winterstein-Theater, Annaberg-Buchholz
Reinhold Lindner, „Freie Presse“, 12. April 2011


Ein Zarah-Leander-Abend im Annaberger Theater mit Tatjana Conrad

Die Stimme warm und tief

„(…) Im Eduard-von-Winterstein-Theater wurde ein Zarah-Leander-Abend zelebriert (…). Die charmante Diseuse und Schauspielerin Zarah Leander war der Altistin Tatjana Conrad anvertraut, sie hat eine schöne warme, auch in ziemliche Tiefen reichende Stimme, macht äußerlich eine gute Figur für die Grande Dame, der Abend lebt von den Schlagern. Die intime Atmosphäre der Studiobühne, als Garderobe der leander stilisiert, sorgt für den Eindruck des Cabaret, die Lieder der Leander leben auf. Die Conrad macht das zwar stellvertretend in großem Namen, aber sie macht es auf ihre Weise. Sie singt in der Tonlage der Leander, aber mit eigenem Stil (…). Sehnsucht kommt im Lauf des Abends wirklich zunehmend auf – die nach einem weiteren Lied der Leander Conrad.“


26. November 2010 „Davon geht die Welt nicht unter“ - ein Zarah-Leander-Abend mit Tatjana Conrad als Zarah Leander
Eduard-von-Winterstein-Theater, Annaberg-Buchholz
Reinhold Lindner, „Freie Presse“, 28. November 2010


Es war eine köstliche Zeit

„(...) Tatjana Conrad gibt keine altertümlich verbiesterte Irmentraut, sondern eine Frau, die mitten im Leben steht und den Freuden des Lebens auch nicht abgeneigt ist. Ihr wohlklingender Mezzo überzeugt genauso wie ihr schauspielerisches Talent. (...)“


10. Oktober 2010 "Der Waffenschmied", Eduard-von-Winterstein-Theater, Annaberg-Buchholz
Alexander Hauer, "Der Opernfreund", "Musenblätter"
Bayreuth, 20. Oktober 2010


Frauenrollen gewinnen Herzen

„(...) Die beiden Frauenrollen, (...) und Tatjana Conrad, gewinnen ohnehin die Herzen. (...) und als Irmentraut, mannstolles Faktotum im Hause.“


10. Oktober 2010, "Der Waffenschmied", Eduard-von-Winterstein-Theater, Annaberg
Reinhold Lindner, "Freie Presse", 12. Oktober 2010


Historische Begegnung in Wahnfried

Es wäre schön gewesen: Richard Wagner und Giuseppe Verdi kennen sich, regen sich gegenseitig an. Doch dem war nicht so (...)

„Die posthume - zumindest musikalische - Versöhnung wurde dann aber propt eingeläutet und von der Mezzosopranistin Tatjana Conrad und ihrem Klavierbegleiter Semion Skigin mit einer geschickt gewählten Auswahl aus dem Lied- und Klavierschaffen der beiden Operngiganten an diesem Abend vollzogen.(...)
Auch sonst erwies Skigin sich als versierter spieler, der auf alle Fein- und Freiheiten im musikalischen Ausdruck der Sängerin feinfühlig reagierte. Diese stellte sich in den ersten drei Liedern "Deh, pietoso, o addolorata", "Perduta ho la pace" und "More Elisa" als eine zunächst zurückhaltende, dann mehr und mehr die schönen Kantilenen ausgestaltende und erfüllende Interpretin vor. Ihr stark alt-gefärbter Mezzosopran schien für dererlei Musik überaus geeignet, zumal sie auch mit einer sehr schön geführten italienischen Aussprache den jeweiligen Textinhalt unterstreichen konnte. Auch im zweiten Teil (...) bewies Tatjana Conrad erneut hohe Gestaltungsqualitäten.(...)
Man hatte (...) das Gefühl, einen großen Musikabend mit symbolhaftem Charakter erlebt zu haben. Zwei quirlig-spritzige Zugaben, eines der französischen Lieder von Wagner und von Verdi das "Pieta, Signor" wurden von dem zahlreich erschienenen Publikum dankbar und begeistert aufgenommen.“


16. August 2010 "Verdi zu Gast bei Wagner", Soirée Tatjana Conrad und Semion Skigin: Lieder von Wagner und Verdi
Wolfram Graf, Nordbayerischer Kurier, 19. August 2010


Eine Carmen zum Sehen, zum Dabeisein

Die Inszenierung der Bizet-Oper im Theater Annaberg-Buchholz erzählt mit Genauigkeit die ganze Geschichte

„(…) Und so scheint es beinahe selbstverständlich zu sein, wie hier gespielt, gesungen und musiziert wird. Gut so, wenn sich Stimme, Erscheinung und Darstellung nicht verselbstständigen, sondern einordnen in Inszenierung und Ensemble. Dabei hätte Tatjana Conrad als Carmen allen Grund, sich selbst hervor zu tun, sie belässt ihre Dominanz bei der Rolle, fügt ihre wohlklingende und differenzierte Stimme ein ins Ensemble und spielt eine trotzige, rebellische Frau, die keine Grenzen kennt. (...)“


09.05.2010, „Carmen“, Eduard-von-Winterstein-Theater, Annaberg
Reinhold Lindner, Freie Presse vom 11.05.2010



Charme der silbernen Rose

„(…) Der Rosenkavalier, dieser Octavian, ist ein blutjunger Höfling, der die 15 Jahre ältere Fürstin vernascht wie er sich augenblicklich in die Braut des Barons von Lerchenau verliebt, in dessen Auftrag er die silberne Rose zu überreichen hat. Dies und jenes wurde im Konzert zwar ausgespart, aber diesem Octavian, der Solistin Tatjana Conrad, hätte man gern für ihre Leistung die silberne Rose überreichen können. Glaubwürdig unwiderstehlich, eine wundervolle Stimme, mühelos in den anspruchsvollen Höhen, warm und voll in den tiefen Lagen des Mezzosoprans. (...)“

15.02.2010, „Der Rosenkavalier“ (konzertant in Kostümen) Ensemble des E. - v. - Winterstein – Theater, Annaberg Erzgebirgische Philharmonie Aue unzter der Ltg. GMD N. Takahashi Reinhold Lindner, Freie Presse vom 17.02.2010

 

„(…) Glanzpunkte setzte die Mezzosopranistin Tatjana Conrad. Sie interpretierte ihre Lieder ausdrucksstark und mit einer solchen Inbrunst, dass sie die nicht ganz optimale Akustik des Raumes wettmachte. Conrad begeisterte das Publikum mit „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“ von Robert Stolz (…) oder dem Strauß'schen Schwipslied. Passend zum leichtfüßigen Programm fühte Sven Friedrich mit lockeren Sprüchen und kecken Musikerwizten durchs Programm. (…) Das Publikum war es. [glücklich] Es entließ die Musiker erst nach zwei Zugaben, bei denen die Musiker noch eins draufsetzten: zuerst ein Duett von Moderator und Sängerin (…) „Wunderbar“ und „ein hervorragendes Konzert“ hörte man beim Ninausgehen etliche lobende Worte. (...)"

05. 01. 2010, Neujahrskonzert, Berufsschule Oelsnitz Erzgebirgische Philharmonie unter der musikalischen Ltg. GMD N. Takahashi Solistin: Tatjana Conrad


Töne wie prickelnde Sekt-Tropfen

Kurpark | Zum Neujahrskonzert in Bad Steben brennt das Erzgebirgische Sinfonieorchester ein musikalisches Feuerwerk aus Operetten-Melodien und dem Radetzky-Marsch ab.

(…) Die gesanglichen Glanzpunkte des Abends setzte dem Titel entsprechend Tatjana Conrad, die zunächst in die Rolle des Grafen Orlowsky aus der Strauß'schen Fledermaus schlüpfte und mit betörender Stimme verkündete: "Ich lade gern mir Gäste ein". Als die glutvolle Mezzo-Sopranistin Lehárs "Meine Lippen, die küssen so heiß" hauchte und das gefühlige "Lippen schweigen" aus der "Lustigen Witwe" schmachtend zu Gehör brachte, da schmolzen die Männerherzen nur so dahin.
Operetten wollen nicht die Welt verändern, sondern erheben nur schlicht den Anspruch der Unterhaltung. Diesen Anspruch in der Gunst des Publikums verdienten sich die Sinfoniker aus dem Erzgebirge und Tatjana Conrad nachdrücklich. Ihre Topleistungen im Sängerischen wie auch im Darstellerischen honorierte das Publikum mit stürmischem Applaus. Die Sängerin mit dem dunklen Timbre in der betörenden Stimme begeisterte die Zuhörer dann noch mit "Wien, Wien, nur du allein" und "Mein Liebeslied muss ein Walzer sein", (…)“

01.01.2010, Neujahrskonzert Kulturhaus Bad Steben mit der Erzgebirgischen Philharmonie unter der musikalischen Ltg. GMD N. Takahashi Reinhold Singer, Frankenpost vom 06.01.2010


Gala der Stimmen – mein lieber Schwan!

„(...) überzeugte (...) ebenso wie Tatjana Conrad mit großer und stimmlicher Qualität. Das war ganz und gar Wagnerscher dramatischer Ausdruck wie auch in dem Ensemble der Rheintöchter (...)“

26.09.2009, 3. Stiftungs-Konzert des Eduard-von-Winterstein-Theaters und der Erzgebirgischen Philharmonie Aue, Ltg. GMD N. Takahashi Reinhold Lindner, Freie Presse vom 28.09.09


Rätselhafte Frau

Gustav Mahlers Lieder in Wahnfried

„Tatjana Conrad (...) gestaltet immer sensibel, erfüllt die Wunderhornlieder mit einer Konzentration, die zunehmend bannt. Spannend kommt „Das irdische Leben“, humorvoll „Des Antonius von Padua Fischpredigt“, unendlich zart „Wo die schönen Trompeten blasen“. Charmant klingt das „Rheinlegendchen“, (...). Schließlich lässt Tatjana Conrad „zärter - schön“, wie Jean Paul das genannt haben würde, das Urlicht glühen – natürlich auch mit Unterstützung des sehr guten Pianisten Daniel Inbal, (...). „Sie ist so rätselhaft wie immer“: dass Gustav Mahler diesem Rätsel einige der schönsten, in Wahnfried im besten Sinne schön, also sinnvoll gebrachten Lieder abgewann, schlug der Musik- und Liebesgeschichte am Ende, auch am Ende von Wahnfrieds Festspielsaison, zum Glück aus.“

24.08.2009 „Wer hat dies Liedlein erdacht?“ Liederabend Gustav Mahler im Rahmen der Festspiel – Soireen des Richard – Wagner – Museums in Bayreuth, Haus Wahnfried Frank Piontek, Nordbayerischer Kurier vom 26.08.09


Die Fledermaus

„(…) Dazu in der Hosenrolle des Prinzen Orlofsky die mitreissende und stimmgewaltige Tatjana Conrad (Mezzo).“(...)“

2008 „Die Fledermaus“, Theater an der Rott in Eggenfelden Michael Außerbauer, lokales Blatt, Eggenfelden


Die Fledermaus

(…) Mit stimmlicher Strahlkraft setzte...mit jedem Auftritt ein neues Highlight und Tatjana Conrad mindestens einmal ein ganz großes: mit der Arie des Prinzen Orlofsky.“

2008 „Die Fledermaus“, Theater an der Rott in Eggenfelden Rottaler Anzeiger